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Die griechische Regierung hat 650 Millionen Euro für Investitionen in Sicherheitsinfrastruktur
und Ausrüstung bereitgestellt. Dieses Budget ist mehr als doppelt so hoch wie bei den Spielen
in Sydney und Salt Lake City.
Eine speziell ausgebildete Sicherheitstruppe mit einer Stärke von über 41.000 Personen wird
rund um die Uhr für die Sicherheit der Olympischen Spiele sorgen. Dieses Sicherheitspersonal
besteht aus Angehörigen von Polizei, Armee, Küstenwache, Feuerwehr, privaten Sicherheitsunternehmen
und ausgebildeten Freiwilligen.
Die Operationen werden von der modernsten Technologien unterstützt. Dazu zählen Kommandozentralen,
ein sicheres digitales Funknetz, Sicherheitssysteme wie Closed Circuit TV (CCTV) und Zugangskontrollen,
automatische Fahrzeuglokalisierung, ein geografisches Informationssystem (GIS), Applikationen für
die Unterstützung von Entscheidungen und der Standard Olympic Security Force Data Network (OSFDN),
der Sicherheitsagenturen und Orte miteinander verbindet. Den Auftrag zur Lieferung dieser Systeme
hat die griechische Regierung am 13. März 2003 an ein internationales Industriekonsortium (SAIC) vergeben.
International arbeiten die Olympiaorganisatoren mit der Olympischen Beratergruppe (OBG) zusammen,
einer aus sieben Nationen (Australien, Frankreich, Deutschland, Israel, Spanien, GB und die USA)
bestehenden Task-Force. Die OBG trifft sich regelmäßig, um Planung, Technologie und Schulungsfragen
zu diskutieren und Planübungen zu organisieren.