Jean Todt, Teamchef
Der als glänzender Organisator bekannte Franzose trat am 1. Juli 1993 seinen Dienst bei Ferrari an und baute durch die Verpflichtung der besten Ingenieure und Techniker
ein schlagkräftiges Team auf. Michael Schumacher, den er 1996 für Ferrari als Fahrer gewinnen konnte, ist ein enger Freund Jean Todts.Ross Brawn, Technischer
Direktor
Der Brite gilt als das Taktik-Genie der Formel 1. Mit seinen brillianten Strategien und schnellen taktischen Änderungen je nach Rennverlauf hat er entscheidenden
Anteil an Schumachers Erfolgen. Michael Schumacher weiß: "Ross kommen selbst unter höchster Anspannung und enormen Zeitdruck geniale Ideen."
Rory Byrne, Chefdesigner Der von dem Südafrikaner entwickelte F1-2000 gilt als eines der Glanzstücke in der langen Ferrari-Geschichte.
Eigentlich wollte der 56-Jährige schon Ende 1999 in Ruhestand treten, doch jetzt wird er wohl ein neues Auto für den Titelverteidiger entwickeln. Paolo Martinelli,
Motorenchef
Der Italiener entwickelte den Zehnzylinder vom Typ 049 und dessen verschiedene Ausbaustufen. Luca Baldisseri, Renningenieur
In seiner ersten Saison als Schumachers Renningenieur feiert der Italiener gleich den größten Erfolg. Er ist für die Abstimmung des Autos am Grand-Prix-Wochenende
verantwortlich und leitet die Mechaniker entsprechend an. Willi Weber, Manager Seit 1989 kümmert sich der Stuttgarter um die geschäftlichen Belange des dreimaligen
Weltmeisters. "Ich fahre, den Rest macht Willi", meint Schumacher, der seinem Manager blind vertraut. Balbir Singh, Physiotherapeut
Seit fünf Jahren massiert und bekocht der gebürtige Inder den Starfahrer und ist auch sein ständiger Ansprechpartner. "Mit Balbir verbringe ich fast mehr
Zeit als mit meiner Frau", witzelte der Ferrari-Pilot einmal. Xavier Jolis, Fitnesstrainer Seit dieser Saison sorgt der Schweizer dafür, dass Schumacher
einer der körperlich fittesten Fahrer ist.
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